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Kurzfassung Biographie Kurt Hennenberg
 

   

1887 in Leipzig geboren und dort nach der Gesellenprüfung als Maurer tätig

Ausbildung zum Baumeister und Architekten an der Königlich Sächsischen Baugewerkenschule.

Ab 1908 im Bauwesen der Stadt Leipzig tätig und als Mitarbeiter des Hochbauamtes unter anderem am Neubau des Krankenhauses St. Georg beteiligt. Unter dem Leipziger Stadtbauinspektor Hans Strobel einbezogen in die Planung der von der internationalen Baufachauststellung

1913 angestoßenen Gartenvorstadt Leipzig-Marienbrunn.

Ab 1924 in der Bauabteilung der Siemenswerke beschäftigt und unter Hans C. Hertlein an der Projektierung von Berlin-Siemansstadt beteiligt. Das Areal 2008 als neuer Typ des sozialen Wohnungsbaus aus der Zeit der klassischen Moderne zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.

1930 Aufnahme in den Bund Deutscher Architekten.

1934 Anerkennungspreis in einem Wettbewerb für Einfamilienhäuser der Fachzeitschrift „Bauwelt“.

Ab 1933 freischaffender Architekt in Döbeln. Dort und in der Umgebung zahlreiche Wohnbauten, Fabrik- Neu- und Umbauten, Schulen, Kinderheime, Gaststätten-Modernisierung mit Theater-Saal („Johannisthal“ Leisnig). Umbau von Schloss Weißig (Lausitz).

1946-49 im Zuge der „Bodenreform“ mehr als hundert Neubauerngehöfte im Kreis Döbeln.

Ab 1950 infolge Erkrankung arbeitsunfähig.

1955 in Döbeln verstorben.